Vladimir Yankilevsky

Biografie

Vladimir Yankilevsky wurde am 15. Februar 1938 in Moskau geboren und wuchs in einer Künstlerfamilie auf. Seine Ausbildung erhielt er ebenfalls in Moskau: Zuerst an der Kunstschule und anschließend an der Polygraphischen Hochschule, wo er die Ausbildung 1962 mit Diplom abschloss. Im selben Jahr stellte Vladimir Yankilevsky einen sechs Meter großen Pentaptychon mit dem Titel „Atom Station“ auf der legendären Moskauer Manez-Ausstellung aus. Die Ausstellung wurde vom damaligem Generalsekretär der KPdSU Nikita Chruschtschow verboten, nachdem er sie gesehen hatte. Wenige Jahre später wurde das Pentaptychon von Peter Ludwig für seine Museumssammlung in Köln erworben.

Bis 1975 hatte Vladimir Yankilevsky keine Möglichkeit, seine Werke in der Öffentlichkeit zu zeigen. Künstler, deren Werke nicht konform waren mit den Vorstellungen der Regierung, konnten in der Sowjetunion nicht öffentlich ausstellen. Wie viele andere Künstler, so sah auch Vladimir Yankilevsky sich gezwungen, seinen Lebensunterhalt als Buch-und Zeichentrickfilm-Illustrator und als Designer zu bestreiten. Erst 1978 fand eine erste retrospektive Ausstellung in Moskau statt, auf der das künstlerische Schaffen Yankilevskys der letzten 20 Jahre gezeigt wurde.

Seit 1988 lebt und arbeitet der Künstler in New York, Paris und Köln. In weltweit über 40 Museen und Galerien fanden seitdem Einzelausstellungen und etwa 200 Gruppenausstellungen statt.

Yankilevskis Werke befinden sich in vielen privaten Sammlungen und renommierten Museen wie dem Museé d’Art Moderne oder dem Centre Georges Pompidou in Paris, dem Museum Ludwig in Köln, dem Museum Bochum, dem Zimmerli Art Museum in den USA, dem State Russian Museum in St. Petersbug und in der State Tretyakov Galerie in Moskau.